Die standesamtliche Hochzeit

Am 1. April haben wir uns im Standesamt Klosterneuburg im Kreis der engsten Familie das Ja-Wort gegeben. Für alle die nicht dabei waren werden wir nun hier ein wenig davon erzählen.

Präludium

Die Trauung fand um 11:30 in Klosterneuburg statt. Jeder der uns kennt weiß, was das bedeutet - man muss dafür sorgen das Barbara rechtzeitig dort ist ;)

Da meine Frau an diesem Tag jedoch vorher noch zum Friseur musste gab es nur eine Lösung: Tagwache um 4:45. Nach mehrmaligem Weckerklingeln sind wir dann auch irgendwann aufgestanden, Barbara fuhr zum Frisör - und war sogar 15 Minuten zu früh dort - und ich machte mich gemütlich daran, die letzten Utensilien zu packen und mich in Schale zu werfen.

Um halb 10 ist dann Nina gekommen die sich bereit erklärt hat uns mit dem Auto mitzunehmen und kurz darauf waren Bernhard und Anja bei uns und alle warteten gespannt auf Barbaras Anruf das es jetzt losgehen kann.

Wir haben Barbara um 10 vom Friseur beim Columbusplatz abgeholt und dort begannen auch schon die ersten Schwierigkeiten: Columbusplatz + Parkplatzsuche = Problem. Gelöst wurde das ganze durch die Parkgarage. Wärend ich oben im Columbuscenter stand und versuchte Barbara zu erreichen ging mir natürlich der Handyakku aus - also wieder runter in die Parkgarage, Ninas Handy holen, wieder hinauf, Barbara anrufen - die mir erzählt, das sie eh schon beim Auto ist. Also konnte es losgehen nach Klosterneuburg.

Wir waren ca. 1/2 Stunde zu früh dort und setzten uns noch in ein Cafe wo wir die anderen Gäste und den Fotografen getroffen haben. Noch eine kleine Vorbesprechung mit dem Standesbeamten und es konnte losgehen

Die Zeremonie

Nachdem die Gäste den Saal betreten hatten zogen wir zu Edith Piafs Non, je ne regrette rien ein. Nach einigen festlichen und sehr schönen Worten durch unseren Standesbeamten Harald Hohenecker wurden wir aufgefordert unseren Heiratswunsch noch einmal zu bestätigen (Barbaras "Ja" war aufgrund der Emotionalität des Moments selbst für mich kaum zu hören) und durften uns die Ringe anstecken und die Urkunde unterzeichnen. Auch den zeremoniell vorgesehenen ersten Kuss als verheiratetes Paar bestrittten wir mit Bravur. Musikalische Untermalung war "The Book of Love" von Peter Gabriel, falls es jemand interessiert.

Danach wurde uns noch vom Standesbeamten und allen Gästen gratuliert und wir zugen zu Love is in the Air aus.

Das Shooting

Nachdem wir nun Mann und Frau waren und mit Seifenblasen und Gratulationen überschüttet wurden ging es noch zum Stift Klosterneuburg um auch ein paar schöne Fotos zu machen. Ich war recht begeistert wie gut der Fotograf die Familien im Griff hatte - sogar Barbaras Großmutter konnte überredet werden auf Fotos dabei zu sein. Nach den Gruppenfotos in verschiedensten Konstellationen wurden Barbara und ich noch fotografiert bis es zu regnen begann und dann ging es weiter zum Essen.

Die Tafel (Teil 1)

Im Restaurant zum braunen Bär angekommen mussten wir uns zuerst durch den Regen kämpfen (zum Glück waren ein paar Schirme im Auto) und sammelten uns erst einmal wieder bei einem Gläschen Sekt. Das Essen war gut, aber nicht alle Speisen waren verfügbar - besonders meinen Vater hat es in dem Punkt ziemlich erwischt ;)

Lisa hatte wärenddessen mit dem flirtenden Kellner zu kämpfen und Barbara mit dem verschütteten Sekt und ich mit der Rede. Alles in Allem war es aber ein gelungenes Essen auch wenn mein Vater aus medizinischen Gründen leider nach der Hauptspeise heimfahren musste.

Die Tafel (Teil 2)

Das Auto noch schnell mit Flaggen versehen machten wir uns dann auch ziemlich bald auf den Weg zu Barbaras Elternhaus. Dort gab es - das scheint bei Hochzeiten wohl so zu sein - erst einmal ein Gläschen Sekt und einen Haufen Fotos die meine Mutter gemacht hat. Danach plauderten wir noch gemütlich im wiedergekehrten Sonnenschein bevor wir zu Torte und Kuchen gebeten wurden.

Nachdem ich angeblich vielleicht oder auch nicht lactoseintolerant bin hat Barbara zusätzlich zu der Torte die ihre Eltern gekauft haben auch noch eine lactosefreie Beerentorte für mich besorgt. Um das Trio dann vollständig zu machen gab es noch eine "kleine" Hochzeitstorte die Barbaras Eltern besorgt haben. Dank dieser großzügigen Auswahl gab es auch für alle Gäste noch Torte zum mitnehmen ,)

Nach dem Essen wurden uns einige Geschenke überreicht, wir saßen gemütlich beisammen und plauderten noch ein wenig und dann gab es noch ein Abendmahl. Seit diesem Tag weiß ich auch warum Bräute vor der Hochzeit hungern - man wird dann eh zu so viel Essen genötigt das man die 2, 3 Kilo die man in den Vortagen runterhungerte eh schnell wieder rauf hat ;)

Um halb Zehn oder so verabschiedeten wir uns dann und ließen uns von meiner Mutter heimbringen.

Und über die Hochzeitsnacht schreibe ich keinen Bericht...
David

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